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Moteur25. September 2026· Aktualisiert am 19. Oktober 2026

Frostschutz im Kühlmittel: Wozu dient er, wie prüfen?

Kühlmittel oder „Frostschutz“: wozu es dient, wie Sie Füllstand und Frostschutz prüfen, wann es gewechselt wird und was bei einem Leck zu tun ist.

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AutoKarnet

Veröffentlicht am 25. September 2026

Aktualisiert am 19. Oktober 2026

Frostschutz im Kühlmittel: Wozu dient er, wie prüfen?

Das „Frostschutzmittel“ ist in Wirklichkeit das Kühlmittel. Man denkt nie daran, dabei schützt es den Motor im Winter vor Frost und das ganze Jahr über vor Überhitzung. Hier erfahren Sie, wozu es dient, wie Sie es prüfen und wann Sie es wechseln sollten.

Wozu es dient

Das Kühlmittel zirkuliert zwischen Motor und Kühler: Es nimmt die Wärme des Motors auf und gibt sie im Kühler wieder ab. Es enthält ein Frostschutzmittel (Glykol), das seinen Gefrierpunkt senkt und seinen Siedepunkt anhebt, sowie Zusätze, die den Kreislauf vor Korrosion schützen. Mit reinem Wasser kann der Kreislauf einfrieren; Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus, und Schläuche, Kühler oder Motor können reißen.

Den Füllstand prüfen

  • Immer bei kaltem Motor: Öffnen Sie niemals den Deckel eines heißen Kreislaufs – das unter Druck stehende Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen.
  • Der Füllstand wird am Ausgleichsbehälter abgelesen, zwischen den Markierungen MIN und MAX.
  • Ein Füllstand, der regelmäßig sinkt, deutet auf ein Leck hin: Dann muss die Ursache gefunden werden, Nachfüllen allein reicht nicht.

Den Frostschutz prüfen

Eine Werkstatt oder ein Autoservice-Center kann den Frostschutz des Kühlmittels in wenigen Sekunden messen (mit Refraktometer oder Aräometer), zum Beispiel vor dem Winter. Zum Nachfüllen verwenden Sie das vom Hersteller empfohlene Kühlmittel: Mischen Sie möglichst keine Kühlmittel unterschiedlichen Typs, die sich schlecht vertragen können.

Wann es gewechselt werden muss

Seine Zusätze verbrauchen sich mit der Zeit. Das Wechselintervall hängt vom Hersteller und vom ab Werk eingefüllten Kühlmittel ab: Es steht im Wartungsheft und für viele Modelle in unseren Wartungsplänen nach Modell. Notieren Sie das Datum des Wechsels, damit Sie ihn nicht vergessen.

Bei einem Leck oder Überhitzung

Eine farbige Pfütze unter dem Auto, ein Ausgleichsbehälter, der sich leert, ein süßlicher Geruch bei warmem Motor oder eine steigende Temperaturanzeige: Lassen Sie den Kreislauf zügig prüfen. Leuchtet die Temperaturwarnleuchte auf, halten Sie so bald wie möglich an einer sicheren Stelle an und stellen Sie den Motor ab: Wer mit überhitztem Motor weiterfährt, riskiert schwere Motorschäden, insbesondere an der Zylinderkopfdichtung.

Alles zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit finden Sie in unserem Auto-Check für jede Jahreszeit.

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